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Frithjof Schuon Archive

Adastra

Adastra, Stella Maris, Herbstblätter, Der Ring 

Man sagt, die Demut sei die größte Tugend.
Was ist die Demut? Die Ergebenheit
In Gottes Wunsch; dazu die Zuversicht.
Wer dies nicht kennt, der hat den Glauben nicht.

Die deutschen Sinngedichte von Frithjof Schuon bilden eine metaphysische und geistige Gesamtheit, die die wesentlichen Lehren dieses Meisters in einer ebenso zugänglichen wie unmittelbaren Form vereinigt. Die quintessentielle Esoterik, die er uns darbietet, ist von der „Einfachheit“ der nackten Wahrheit. Schuons Dichtung verbindet sich mit dieser Einfachheit und lässt das Elixier seiner Weisheit in musikalischer Weise fließen. Diese Dichtung ist direkt — durch die Wahl einer Ausdrucksweise, die vor allem den ästhetischen „Schock“ einsetzt, die „mentale Schönheit“, um Schuons Bezeichnung der Dichtkunst zu verwenden, und dies erreicht sie durch das Zusammenführen von Urgehalt und Form, durch eine „Musikalisierung“ der geometrischen Lehrkonzepte, um damit tief die Seele zu berühren, ohne Umwege oder rhetorische Vorsichtsmaßnahmen. Als solche, in ihrer Einfachheit und Direktheit, mögen diese Gedichte wie eine letzte Barmherzigkeit erscheinen, ein wenig wie eine letzte uns zugeworfene Rettungsschnur; Barmherzigkeit eines Weisen, dessen Leben und Werk nur im Zeichen des Gebens verstanden werden kann, des Vermittelns eines Gewissheitskerns, der den Schlüssel zum Glück im Diesseits und im Jenseits darstellt.
Patrick Laude, Georgetown Universität, Washington

Ausgewählte Bücher

L’Esotérisme comme principe et comme voie (Taschenbuch)

L’Esotérisme comme principe et comme voie (Taschenbuch)

In diesem Buch geht er von der Idee aus, dass es sich um authentische Esoterik handelt, und erklärt, warum diese Sichtweise möglich und sogar notwendig ist und wie sie sich auf die verschiedenen Ebenen der menschlichen Existenz bezieht.

Ausgewählte Gedichte

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