Erstmals in Indien veröffentlicht, ist dies eine überarbeitete Übersetzung von Essays, die die universellen Prinzipien aufklären, für die der Advaita-Vedanta so verehrt wird, und die in ihrer Breite jede legitime spirituelle Modalität umfassen. Im Kapitel „The Meaning of Caste“ wird dem Leser eine intelligente und spirituell lebendige Art und Weise geboten, die archetypischen Wurzeln zu verstehen, die die Menschheit ausmachen. „The Meaning of Race“ zerstört aktuelle Fehler und Vorurteile und stellt gleichzeitig das Genie dar, das für jede Rasse einzigartig ist. „Principles and Criteria of Art“ besteht auf der Notwendigkeit objektiver Kriterien für Schönheit. Der Schock für die westlichen Leser bei der Begegnung mit dieser Idee weicht der Freude, die sich aus der Wiederherstellung der Mission der Kunst ergibt, die Qualitäten von Intelligenz, Schönheit und Adel zu vermitteln, die zugleich die natürlichen und notwendigen Dimensionen des menschlichen Zustandes sind, sowie aus der Projektion von Wahrheit und Schönheit in die Welt der Formen.
Die moderne Sichtweise – trotz ihrer erklärten „Objektivität“ – spiegelt die Vorstellung wider, dass es eine absolute, transzendente Realität gibt, die auf der Grundlage aller traditionellen Weisheit beruht. Das Bewusstsein des Absoluten und seiner Unendlichkeit stellt hingegen den eigentlichen Grund des Menschen dar, also seine Erlösung und sein Glück. Schuons Perspektive ist die des Sanatana Dharma, der „ewigen Religion“, die auf der inneren Natur der Dinge basiert. Für westliche Köpfe, die zu irreduziblen Alternativen neigen, sind Schuons kristalline und doch musikalische Abgrenzungen der Realitätsebenen eine erfrischende Erleichterung. Die Wurzel dieser Unterscheidung ist weder bloße Argumentation noch der Wille zu „dem, was sein sollte“, sondern eine desinteressierte Betrachtung der metaphysischen Transparenz von Phänomenen.