von TXT_Wbmstr | Jan. 13, 2026
Das Wort »Schleier« ruft den Begriff des Mysteriums hervor, weil er dem Blick etwas entzieht, das entweder zu heilig oder zu intim ist; aber er birgt auch innerhalb seiner eigenen Natur ein Mysterium, sobald er zum Sinnbild der allumfassenden Verschleierung wird. Der...
von TXT_Wbmstr | Jan. 1, 2026
Da das Übel in der Welt unvermeidlich ist, ist es auch im Schicksal unvermeidlich; notwendig, wie es für den Haushalt der uns umgebenden objektiven Wirklichkeit ist, ist es nicht weniger notwendig in der Erfahrung des von ihm Zeugnis ablegenden Subjekts: Mit den...
von TXT_Wbmstr | Jan. 1, 2026
Was a priori den Unterschied zwischen Exoterik und Esoterik kennzeichnet, ist, dass die Exoterik einen anthropomorphistischen Glauben zum Ausgangspunkt nimmt, verbunden mit einer willensmäßigen, individualistischen und gefühlsbetonten Frömmigkeit, wohingegen der...
von TXT_Wbmstr | Jan. 1, 2026
Der Daseinsgrund des menschlichen Erkenntnisvermögens, und demzufolge des Menschen, ist das Bewusstsein des Unbedingten, jenseits, aber auch innerhalb des Bewusstseins der Bedingtheiten. Wenn es dazu da wäre, sich in Belanglosigkeiten zu zerstreuen oder ein...
von TXT_Wbmstr | Jan. 1, 2026
Die Liebe zu Gott ist geboten durch die Logik der Dinge: Die Akzidenzien zu lieben heißt, die Substanz zu lieben, unbewusst oder bewusst. Der geistige Mensch kann Dinge oder Geschöpfe lieben, die in sich nicht Gott sind, er kann sie aber nicht ohne Gott lieben und...